Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

für Beratungs-, Trainings-, Workshop- und Vortragsleistungen

Michael Plöd

Stand: März 2026 | Version 1.2

English Version is below the German one

§ 1 Geltungsbereich

1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über Beratungs-, Coaching-, Trainings-, Workshop-, Facilitation-, Review-, Vortrags- sowie sonstige Dienstleistungen zwischen Michael Plöd (nachfolgend „Auftragnehmer“) und seinen Auftraggebern (nachfolgend „Kunde“).

2. Die Leistungen richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts sowie öffentlich-rechtliche Sondervermögen.

3. Entgegenstehende oder abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich in Textform zugestimmt.

§ 2 Vertragsgegenstand

1. Der Auftragnehmer erbringt Dienstleistungen insbesondere in den Bereichen:

  • Domain-Driven Design

  • Team Topologies

  • Software-Architektur

  • Organisations- und Architekturstrategie

  • Facilitation und kollaborative Modellierung

  • Workshops, Trainings, Reviews, Coaching sowie Keynotes / Talks

2. Art, Umfang, Ort, Termin, Dauer, Vergütung und etwaige Reisekonditionen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot oder der individuellen Vereinbarung.

3. Soweit nicht ausdrücklich schriftlich abweichend vereinbart, schuldet der Auftragnehmer keinen bestimmten wirtschaftlichen, organisatorischen oder technischen Erfolg, sondern ausschließlich die fachgerechte Erbringung der vereinbarten Dienstleistung.

4. Beratungs-, Trainings- und Workshop-Leistungen sind Dienstleistungen. Eine Abnahme ist nur geschuldet, wenn sie ausdrücklich vereinbart wurde.

§ 3 Vertragsschluss

1. Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet sind.

2. Ein Vertrag kommt insbesondere zustande durch

  • Annahme eines Angebots in Textform,

  • schriftliche oder textliche Auftragsbestätigung oder

  • Beginn der Leistungserbringung.

3. Maßgeblich für den Leistungsumfang ist das Angebot des Auftragnehmers einschließlich etwaiger Anlagen.

§ 4 Mitwirkungspflichten des Kunden

1. Der Kunde stellt sicher, dass alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Unterlagen, Zugänge, Ansprechpartner sowie organisatorischen Voraussetzungen rechtzeitig und vollständig bereitgestellt werden.

2. Der Kunde trägt dafür Sorge, dass Teilnehmer, Mitarbeiter oder sonstige von ihm benannte Personen in angemessenem Umfang an der Leistungserbringung mitwirken, soweit dies erforderlich ist.

3. Verzögerungen, Mehraufwände oder Leistungseinschränkungen, die auf verspäteter, unvollständiger oder unterbliebener Mitwirkung des Kunden beruhen, gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers und können gesondert nach den vereinbarten Sätzen oder, mangels Vereinbarung, nach üblichem Aufwand vergütet werden.

§ 5 Leistungserbringung, Termine und Leistungsänderungen

1. Leistungen können – je nach Vereinbarung – vor Ort, remote oder in hybrider Form erbracht werden.

2. Vereinbarte Termine sind verbindlich, sofern sie ausdrücklich bestätigt wurden. Mehrtägige Leistungen stellen jeweils reservierte Kapazitäten des Auftragnehmers dar.

3. Änderungen oder Erweiterungen des vereinbarten Leistungsumfangs bedürfen der Abstimmung in Textform. Hierdurch entstehender zusätzlicher Aufwand ist gesondert zu vergüten.

§ 6 Vergütung und Zahlungsbedingungen

1. Es gelten die im jeweiligen Angebot vereinbarten Preise.

2. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer.

3. Rechnungen sind innerhalb von 14 Kalendertagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig, sofern nichts anderes vereinbart ist.

4. Der Auftragnehmer ist berechtigt, Teilleistungen abzurechnen, soweit dies dem Kunden zumutbar ist oder Teilleistungen vereinbarungsgemäß erbracht wurden.

5. Der Kunde kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen. Ein Zurückbehaltungsrecht kann der Kunde nur wegen Gegenansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis geltend machen.

§ 7 Reise- und Nebenkosten

1. Reise- und Übernachtungskosten sowie sonstige notwendige Nebenkosten werden dem Kunden gesondert in Rechnung gestellt, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist.

2. Dies umfasst insbesondere:

- Bahn- oder Flugkosten,

- Hotelkosten,

- lokale Transportkosten,

- Tagespauschalen oder sonstige notwendige Reisekosten, sofern vereinbart.

3. Der Auftragnehmer ist berechtigt, Reise- und Übernachtungsleistungen in angemessenem Umfang nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu buchen.

4. Bereits angefallene sowie vertraglich nicht mehr kostenfrei stornierbare Reise-, Übernachtungs-, Buchungs- oder Drittanbieter-Kosten sind vom Kunden zu erstatten, sofern deren Entstehung durch einen vom Kunden veranlassten Termin, eine Stornierung oder eine Terminverschiebung verursacht wurde.

§ 8 Stornierung und Terminverschiebung durch den Kunden

1. Vereinbarte Termine können vom Kunden in Textform storniert oder verschoben werden.

2. Vereinbarte Leistungstage stellen reservierte Kapazitäten des Auftragnehmers dar. Bei Stornierung oder Verschiebung durch den Kunden gelten, soweit im Angebot nichts Abweichendes vereinbart ist, folgende pauschalierte Vergütungsansprüche bezogen auf die stornierten oder verschobenen Leistungstage unter Berücksichtigung des Zugangszeitpunkts der Stornierung / Verschiebung:

  • bis 30 Kalendertage vor dem ersten betroffenen Termin: 0 %

  • 29 bis 14 Kalendertage vor dem ersten betroffenen Termin: 50 %

  • weniger als 14 Kalendertage vor dem ersten betroffenen Termin: 100 %

3. Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass dem Auftragnehmer kein oder ein wesentlich geringerer Schaden bzw. Aufwand entstanden ist.

4. Eine Terminverschiebung gilt hinsichtlich der ursprünglich reservierten Leistungstage als Stornierung im Sinne der vorstehenden Regelung. Ein etwaiger Ersatztermin bedarf einer gesonderten Vereinbarung.

5. Bereits erbrachte Teilleistungen sowie bereits angefallene oder nicht mehr kostenfrei stornierbare Reise-, Übernachtungs-, Buchungs- oder Drittanbieter-Kosten sind zusätzlich zu vergüten bzw. zu erstatten.

§ 9 Ausfall des Auftragnehmers; Krankheit; sonstige Verhinderung

1. Sollte der Auftragnehmer aufgrund von Krankheit, Unfall oder sonstiger unverschuldeter, nicht nur vorübergehender Verhinderung nicht in der Lage sein, einen vereinbarten Termin wahrzunehmen, wird der Kunde hierüber unverzüglich informiert.

2. In diesem Fall werden die Parteien nach Möglichkeit einen Ersatztermin abstimmen.

3. Kann ein Ersatztermin nicht vereinbart werden, entfällt der Vergütungsanspruch des Auftragnehmers ausschließlich für die konkret nicht erbrachte Leistung, soweit hierfür noch keine Leistung erbracht wurde.

4. Weitergehende Ansprüche des Kunden sind – vorbehaltlich § 10 – ausgeschlossen. Dies gilt insbesondere für Ansprüche auf Ersatz von

- Reise- oder Hotelkosten,

- Raum-, Veranstaltungs- oder Locationkosten,

- Personalkosten oder internen Aufwänden des Kunden,

- Kosten externer Dienstleister,

- entgangenem Gewinn oder sonstigen Folgeschäden.

5. Der Auftragnehmer übernimmt keine Beschaffungsgarantie für Ersatzreferenten, Ersatztrainer oder Ersatzberater, sofern dies nicht ausdrücklich vereinbart wurde.

§ 10 Höhere Gewalt; technische Störungen; Remote-Leistungen

1. Keine Partei haftet für die Nichterfüllung oder verspätete Erfüllung ihrer Leistungspflichten, soweit diese auf Ereignissen höherer Gewalt beruhen. Als höhere Gewalt gelten insbesondere Naturereignisse, Krieg, Terror, Pandemien, behördliche Anordnungen, Streiks, Ausfälle von Verkehrs- oder Telekommunikationsinfrastruktur sowie sonstige unvorhersehbare, unabwendbare und von der betroffenen Partei nicht zu vertretende Ereignisse.

2. Die betroffene Partei wird die andere Partei über den Eintritt und die voraussichtliche Dauer eines solchen Ereignisses unverzüglich informieren.

3. Für die Dauer des Ereignisses höherer Gewalt ruhen die betroffenen Leistungspflichten. Die Parteien werden sich in diesem Fall um eine zumutbare Anpassung, insbesondere um einen Ersatztermin oder eine remote Durchführung, bemühen.

4. Soweit Remote-Leistungen vereinbart sind oder einvernehmlich anstelle einer Vor-Ort-Leistung durchgeführt werden, haftet der Auftragnehmer nicht für Störungen von Internetverbindungen, Videokonferenzsystemen, Stromversorgung oder sonstiger technischer Infrastruktur außerhalb seines Verantwortungsbereichs.

5. Muss eine Vor-Ort-Leistung infolge höherer Gewalt oder aus anderen nicht vom Auftragnehmer zu vertretenden Umständen abgesagt oder verschoben werden, haftet der Auftragnehmer nicht für bereits vom Kunden disponierte Reise-, Übernachtungs-, Raum-, Veranstaltungs- oder Drittanbieter-Kosten, es sei denn, zwingende gesetzliche Vorschriften oder eine Haftung nach § 10 greifen ein.

§ 11 Haftung

1. Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt

- bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit,

- bei schuldhafter Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,

- nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes sowie

- in sonstigen Fällen zwingender gesetzlicher Haftung.

2. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht). In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

3. Soweit nach Absatz 2 gehaftet wird, ist die Haftung – je Schadensfall – auf die Höhe der für den betreffenden Auftrag vereinbarten Nettovergütung begrenzt.

4. Eine Haftung für entgangenen Gewinn, ausgebliebene Einsparungen, mittelbare Schäden, Mangelfolgeschäden, Produktionsausfälle, Betriebsunterbrechungen, Reputationsschäden, Datenverluste oder sonstige Folgeschäden besteht außer in den Fällen des Absatzes 1 nicht.

5. Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten von gesetzlichen Vertretern, Mitarbeitern, Erfüllungsgehilfen und Unterauftragnehmern des Auftragnehmers.

§ 12 Urheberrechte und Nutzungsrechte

1. Alle im Rahmen der Leistungserbringung bereitgestellten Unterlagen, Präsentationen, Modelle, Dokumentationen, Visualisierungen, Whiteboard-Fotografien, Handouts und sonstigen Materialien sind urheberrechtlich geschützt.

2. Sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart, erhält der Kunde an den überlassenen Materialien ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares Nutzungsrecht zur internen Verwendung im eigenen Unternehmen.

3. Die interne Verwendung umfasst auch die Nutzung durch die Mitarbeiter und Teilnehmer des Kunden, soweit dies dem vertraglich vorausgesetzten Zweck entspricht.

4. Eine Bearbeitung, Veröffentlichung, Weitergabe an Dritte außerhalb des Unternehmensverbunds, kommerzielle Verwertung, Unterlizenzierung oder sonstige über den vertraglich vorausgesetzten Zweck hinausgehende Nutzung bedarf der vorherigen Zustimmung des Auftragnehmers in Textform.

5. An im Rahmen von Workshops gemeinsam erarbeiteten Ergebnissen, soweit sie keine vorbestehenden Materialien des Auftragnehmers enthalten, erhält der Kunde ein Nutzungsrecht für interne Zwecke.

§ 13 Vertraulichkeit

1. Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen vertraulich zu behandeln und nur für Zwecke des jeweiligen Vertrags zu verwenden.

2. Nicht als vertraulich gelten Informationen, die

  • allgemein bekannt sind oder ohne Verstoß gegen Vertraulichkeitspflichten allgemein bekannt werden,

  • der empfangenden Partei bereits rechtmäßig bekannt waren,

  • von einem berechtigten Dritten rechtmäßig offengelegt wurden oder

  • aufgrund gesetzlicher Verpflichtung oder behördlicher bzw. gerichtlicher Anordnung offengelegt werden müssen.

3. Die Vertraulichkeitspflicht gilt über das Vertragsende hinaus fort.

§ 14 Datenschutz

1. Die Parteien verpflichten sich zur Einhaltung der anwendbaren datenschutzrechtlichen Vorschriften, insbesondere der DSGVO.

2. Soweit für einzelne Leistungen eine Auftragsverarbeitung im datenschutzrechtlichen Sinne erforderlich ist, werden die Parteien vor Beginn der betreffenden Verarbeitung eine gesonderte Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung schließen.

§ 15 Referenznennung

1. Der Auftragnehmer ist berechtigt, den Namen und das Unternehmenslogo des Kunden in eine allgemeine Referenzliste aufzunehmen und den Kunden namentlich als Referenz zu nennen, sofern der Kunde dem nicht ausdrücklich in Textform widerspricht.

2. Weitergehende Verwendungen, insbesondere die Veröffentlichung von Case Studies, detaillierten Projektbeschreibungen, Zitaten, Testimonials oder sonstigen inhaltlichen Darstellungen der Zusammenarbeit, bedürfen der vorherigen Zustimmung des Kunden in Textform.

§ 16 Schlussbestimmungen

1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

2. Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis der Sitz des Auftragnehmers. Gesetzlich ausschließliche Gerichtsstände bleiben unberührt.

3. Änderungen und Ergänzungen des Vertrags sowie Nebenabreden bedürfen mindestens der Textform, soweit nicht gesetzlich eine strengere Form vorgeschrieben ist.

4. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.

Stand: März 2026 | Version 1.2

General Terms and Conditions (GTC)

for Consulting, Training, Workshop and Speaking Services

Michael Plöd

As of: March 2026 | Version 1.2

§ 1 Scope of Application

  1. These General Terms and Conditions (GTC) apply to all contracts for consulting, coaching, training, workshop, facilitation, review, speaking and other services between Michael Plöd (hereinafter "Contractor") and his clients (hereinafter "Client").

  2. The services are directed exclusively at entrepreneurs within the meaning of § 14 of the German Civil Code (BGB), legal entities under public law and special funds under public law.

  3. Conflicting or deviating terms and conditions of the Client shall not become part of the contract unless their validity is expressly agreed to in text form.

§ 2 Subject Matter of the Contract

  1. The Contractor provides services in particular in the following areas:

    • Domain-Driven Design

    • Team Topologies

    • Software Architecture

    • Organizational and Architectural Strategy

    • Facilitation and Collaborative Modeling

    • Workshops, Trainings, Reviews, Coaching as well as Keynotes / Talks

  2. The type, scope, location, date, duration, remuneration and any travel conditions shall result from the respective offer or individual agreement.

  3. Unless expressly agreed otherwise in writing, the Contractor does not owe any specific economic, organizational or technical result, but exclusively the professional performance of the agreed service.

  4. Consulting, training and workshop services are services in the legal sense (Dienstleistungen). Acceptance (Abnahme) is only owed if expressly agreed.

§ 3 Conclusion of Contract

  1. Offers made by the Contractor are non-binding unless expressly designated as binding.

  2. A contract shall come into existence in particular through:

    • acceptance of an offer in text form,

    • written or text-form order confirmation, or

    • commencement of the provision of services.

  3. The scope of services is determined by the Contractor's offer, including any annexes.

§ 4 Client's Duties to Cooperate

  1. The Client shall ensure that all information, documents, accesses, contact persons and organizational prerequisites required for the provision of services are provided in good time and in full.

  2. The Client shall ensure that participants, employees or other persons designated by the Client cooperate to an appropriate extent in the provision of services, insofar as this is necessary.

  3. Delays, additional expenses or limitations of services resulting from the Client's late, incomplete or omitted cooperation shall not be borne by the Contractor and may be remunerated separately at the agreed rates or, in the absence of an agreement, at customary expense rates.

§ 5 Performance of Services, Deadlines and Changes in Services

  1. Services may be provided – depending on the agreement – on-site, remotely or in hybrid form.

  2. Agreed dates are binding insofar as they have been expressly confirmed. Multi-day services each represent reserved capacities of the Contractor.

  3. Changes to or extensions of the agreed scope of services require coordination in text form. Any additional expense arising from this shall be remunerated separately.

§ 6 Remuneration and Payment Terms

  1. The prices agreed in the respective offer shall apply.

  2. All prices are exclusive of the applicable statutory value added tax.

  3. Invoices are due for payment without deduction within 14 calendar days of the invoice date, unless otherwise agreed.

  4. The Contractor is entitled to invoice partial services insofar as this is reasonable for the Client or partial services have been provided as agreed.

  5. The Client may only offset claims that are undisputed or have been finally adjudicated. The Client may only assert a right of retention on the basis of counterclaims arising from the same contractual relationship.

§ 7 Travel and Incidental Expenses

  1. Travel and accommodation costs as well as other necessary incidental expenses shall be invoiced separately to the Client, unless expressly agreed otherwise.

  2. This includes in particular:

    • rail or flight costs,

    • hotel costs,

    • local transportation costs,

    • daily allowances or other necessary travel expenses, if agreed.

  3. The Contractor is entitled to book travel and accommodation services to a reasonable extent based on economic considerations.

  4. Travel, accommodation, booking or third-party costs already incurred or no longer cancellable free of charge shall be reimbursed by the Client, provided their occurrence was caused by an appointment, cancellation or rescheduling initiated by the Client.

§ 8 Cancellation and Rescheduling by the Client

  1. Agreed appointments may be cancelled or rescheduled by the Client in text form.

  2. Agreed service days constitute reserved capacities of the Contractor. In the event of cancellation or rescheduling by the Client, the following flat-rate remuneration claims shall apply with regard to the cancelled or rescheduled service days, unless otherwise agreed in the offer, taking into account the time of receipt of the cancellation/rescheduling:

    • up to 30 calendar days before the first affected appointment: 0 %

    • 29 to 14 calendar days before the first affected appointment: 50 %

    • less than 14 calendar days before the first affected appointment: 100 %

  3. The Client reserves the right to prove that the Contractor incurred no damage or expense, or substantially less damage or expense.

  4. A rescheduling shall be deemed a cancellation within the meaning of the above provision with regard to the originally reserved service days. Any replacement appointment requires a separate agreement.

  5. Partial services already rendered as well as travel, accommodation, booking or third-party costs already incurred or no longer cancellable free of charge shall be remunerated or reimbursed additionally.

§ 9 Non-availability of the Contractor; Illness; Other Impediments

  1. If the Contractor is unable to attend an agreed appointment due to illness, accident or other not merely temporary impediment for which he is not responsible, the Client shall be informed of this without delay.

  2. In this case, the parties shall, as far as possible, agree on a replacement appointment.

  3. If a replacement appointment cannot be agreed, the Contractor's remuneration claim shall lapse exclusively for the specific service not rendered, insofar as no service has yet been performed.

  4. Further claims of the Client are excluded – subject to § 11. This applies in particular to claims for reimbursement of:

    • travel or hotel costs,

    • room, event or location costs,

    • personnel costs or internal expenses of the Client,

    • costs of external service providers,

    • lost profits or other consequential damages.

  5. The Contractor does not assume any procurement guarantee for replacement speakers, replacement trainers or replacement consultants, unless this has been expressly agreed.

§ 10 Force Majeure; Technical Disruptions; Remote Services

  1. Neither party shall be liable for non-performance or delayed performance of its contractual obligations to the extent that this is due to events of force majeure. Force majeure shall be deemed to include in particular natural events, war, terrorism, pandemics, official orders, strikes, failures of transport or telecommunications infrastructure, and other unforeseeable, unavoidable events for which the affected party is not responsible.

  2. The affected party shall inform the other party without delay of the occurrence and the expected duration of such an event.

  3. For the duration of the force majeure event, the affected service obligations shall be suspended. In this case, the parties shall endeavor to find a reasonable adjustment, in particular a replacement appointment or remote performance.

  4. Insofar as remote services are agreed or are carried out by mutual agreement instead of on-site services, the Contractor shall not be liable for disruptions of internet connections, video conferencing systems, power supply or other technical infrastructure outside his area of responsibility.

  5. If an on-site service has to be cancelled or postponed due to force majeure or other circumstances for which the Contractor is not responsible, the Contractor shall not be liable for travel, accommodation, room, event or third-party costs already incurred by the Client, unless mandatory statutory provisions or liability under § 11 apply.

§ 11 Liability

  1. The Contractor shall be liable without limitation:

    • in cases of intent and gross negligence,

    • in cases of culpable injury to life, body or health,

    • under the provisions of the German Product Liability Act, and

    • in other cases of mandatory statutory liability.

  2. In cases of simple negligence, the Contractor shall only be liable for breach of a material contractual obligation (cardinal obligation). In such cases, liability shall be limited to the foreseeable damage typical of the contract.

  3. Insofar as liability exists under paragraph 2, liability shall be limited – per case of damage – to the amount of the net remuneration agreed for the relevant contract.

  4. Liability for lost profits, unrealized savings, indirect damages, consequential damages, production downtime, business interruption, reputational damage, data loss or other consequential damages is excluded, except in the cases of paragraph 1.

  5. The above limitations of liability shall also apply for the benefit of the Contractor's legal representatives, employees, vicarious agents and subcontractors.

§ 12 Copyright and Rights of Use

  1. All documents, presentations, models, documentation, visualizations, whiteboard photographs, handouts and other materials provided in the course of the provision of services are protected by copyright.

  2. Unless expressly agreed otherwise, the Client shall receive a simple, non-exclusive, non-transferable right of use to the materials provided for internal use within the Client's own company.

  3. Internal use also includes use by the Client's employees and participants, insofar as this corresponds to the purpose contractually presupposed.

  4. Any editing, publication, transfer to third parties outside the corporate group, commercial exploitation, sublicensing or any other use beyond the purpose contractually presupposed requires the prior consent of the Contractor in text form.

  5. With regard to results jointly developed in workshops, insofar as they do not contain pre-existing materials of the Contractor, the Client shall receive a right of use for internal purposes.

§ 13 Confidentiality

  1. Both parties undertake to treat all confidential information obtained in the course of the cooperation as confidential and to use it only for the purposes of the respective contract.

  2. The following shall not be deemed confidential:

    • information that is generally known or becomes generally known without breach of confidentiality obligations,

    • information that was already lawfully known to the receiving party,

    • information that has been lawfully disclosed by an authorized third party, or

    • information that must be disclosed due to a statutory obligation or an official or court order.

  3. The duty of confidentiality shall continue to apply beyond the end of the contract.

§ 14 Data Protection

  1. The parties undertake to comply with the applicable data protection regulations, in particular the GDPR.

  2. Insofar as data processing on behalf of the Client (Auftragsverarbeitung) in the data protection sense is required for individual services, the parties shall conclude a separate data processing agreement before the start of the relevant processing.

§ 15 Reference Naming

  1. The Contractor is entitled to include the Client's name and company logo in a general reference list and to name the Client by name as a reference, unless the Client expressly objects to this in text form.

  2. Further uses, in particular the publication of case studies, detailed project descriptions, quotations, testimonials or other content-related representations of the cooperation, require the Client's prior consent in text form.

§ 16 Final Provisions

  1. The law of the Federal Republic of Germany shall apply, excluding the UN Convention on Contracts for the International Sale of Goods (CISG).

  2. If the Client is a merchant, a legal entity under public law or a special fund under public law, the exclusive place of jurisdiction for all disputes arising from or in connection with the contractual relationship shall be the Contractor's registered office. Mandatory statutory places of jurisdiction shall remain unaffected.

  3. Amendments and supplements to the contract as well as ancillary agreements require at least text form, unless a stricter form is required by law.

  4. Should individual provisions of these GTC be or become invalid or unenforceable in whole or in part, the validity of the remaining provisions shall remain unaffected. The invalid or unenforceable provision shall be replaced by the statutory provision.

As of: March 2026 | Version 1.2

Note: This is an English translation of the original German "Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)". In case of any discrepancies or legal disputes, the German version shall prevail.